Tag der Städtebau-förderung 2026

Am bundesweiten Tag der Städtebauförderung hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den aktuellen Stand des Jarrestadt-Projekts zu informieren und mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen. Im Fokus stand dabei die laufende Baumaßnahme rund um den zentralen Grünzug. Dafür öffnete der Jarreschatz Infotreff am Samstag, den 9. Mai 2025, von 14:00 bis 17:00 Uhr seine Türen.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Herrn Dr. Anders (Abteilungsleiter für Stadterneuerung und Integrierte Stadtteilentwicklung im Bezirksamt Hamburg-Nord) gab Herr Kinkel vom Fachbereich Stadtgrün im Bezirksamt Hamburg-Nord, einen Überblick über den aktuellen Stand der Bauarbeiten sowie die nächsten Schritte im weiteren Bauablauf.

Im Anschluss folgte ein aktiver Austausch bei Snacks und Getränken mit dem Jarreschatz Team. Ergänzend informierten Tafeln, Plakate und Broschüren anschaulich über bereits erreichte Etappen und die kommenden Meilensteine der Grünzugsanierung.

Ein geführter Rundgang durch den zurzeit abgesperrten Hölderlinpark zwischen 14:30 und 15:30 Uhr ermöglichte zudem spannende Einblicke direkt vor Ort und machte die Fortschritte der Baumaßnahme sichtbar.

Fotos: BIG Städtebau GmbH und Bezirksamt Hmaburg-Nord

Baukultur-Dialog #9

Schützen, bauen, bleiben können: Nachbarschaften in der Jarrestadt und anderen Wohnsiedlungen

Am 23.04.2026 fand der neunte Baukultur-Dialog unter dem Titel „Schützen, bauen, bleiben können: Nachbarschaften in der Jarrestadt und anderen Wohnsiedlungen“ in der Epiphanienkirche in der Jarrestadt statt. Im Fokus der Veranstaltung standen die Themen soziale Durchmischung, Identität und Wohnen in denkmalgeschützten Quartieren der 1920er-Jahre. Dabei wurde die Soziale Erhaltungsverordnung als ein Instrument der Stadtplanung vorgestellt, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern und gewachsene Bevölkerungsstrukturen zu bewahren. Mit einem Blick über die Jarrestadt hinaus wurde anhand einer Ernst May-Siedlung der 1920er-Jahre im Frankfurter Raum ein Vergleich zur Entwicklung von Nachbarschaft und Identität gezogen. In diesem Zusammenhang ging es um die zentrale Frage: Wie entstehen Nachbarschaften und Identitäten in homogenen Siedlungsstrukturen und welche Auswirkungen haben diese auf ihre Bewohnerschaft?

Nach einer offiziellen Begrüßung durch Herrn Dr. Sascha Anders (Abteilungsleiter Stadterneuerung und Integrierte Stadtteilentwicklung, Bezirksamt Hamburg-Nord) führte Frau Daniela Schmitt (Projektleiterin Jarrestadt, Bezirksamt Hamburg-Nord) in das Projekt MEIN JARRESCHATZ ein und informierte über den aktuellen Stand im Projekt sowie die laufende Baumaßnahme im zentralen Grünzug. Anschließend stellte Frau Dr. Natalie Heger (Architektin, Forschungslabor Nachkriegsmoderne) das Programm des „Neuen Frankfurt“ vor und erläuterte am Beispiel der Römerstadt, wie Nachbarschaften räumlich gedacht und umgesetzt wurden. In einem Schlaglicht aus der Gegenwart gab Frau Dr. Heger einen Einblick in die heutige Nachbarschaftsstruktur und Identifikation der Bewohnerschaft mit der Siedlung. Im zweiten Impulsvortrag stellte Herr Tim Kuisat (Stadt- und Landschaftsplanung, Bezirksamt Hamburg-Nord) die Soziale Erhaltungsverordnung als ein aktuelles Instrument zum Erhalt der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung vor. Am Beispiel der Jarrestadt und der angrenzenden Gebiete Barmbek-Nord und Barmbek-Süd veranschaulichte Herr Kuisat dessen Wirkung in der Praxis und gab einen Einblick, wer heute in den Quartieren wohnt. Hier können Sie auf die Präsentation zur Sozialen Erhaltungsverordnung in Hamburg zugreifen.

Die anschließende Podiumsdiskussion unter der Leitung von Herrn Dr. Sascha Anders griff zentrale Fragen auf: Welchen Einfluss nehmen Eigentumsstrukturen, Wohnungsgrößen, Wohnungsgrundrisse, Freiräume und Treffpunkte im Quartier auf die Bewohnerschaft und ihre Zusammensetzung? Und wie entwickelt sich daraus Identität im städtischen Raum? Wie können und wollen wir solche Quartiere schützen? Bei Getränken und Snacks fand im Anschluss ein reger, weiterführender Austausch statt. An dem Baukultur Dialog nahmen insgesamt rund 20 Personen teil.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Baustellen-gespräch 19.03.2026

Information zur Baumaßnahme im zentralen Grünzug

Anlässlich der Sanierung des zentralen Grünzugs zwischen Goldbekufer und Jarrestraße fand am Mittwoch, den 19.03.2026 von 16 bis 18 Uhr das Baustellengespräch im Jarreschatz Infotreff (Hanssensweg 14) statt.

Nach einer offiziellen Begrüßung durch das Jarreschatz-Team stellte Michael Szymczyk (Bauleitung Grünzug, Abteilung Stadtgrün im Bezirksamt Hamburg-Nord) die Freiraumplanung, den aktuellen Stand auf der Baustelle und die anstehenden Maßnahmen vor. Nach der Ausschreibung des Gewerkes Garten- und Landschaftsbau Ende 2025 wurden insgesamt drei Firmen mit der Sanierung des Grünzugs beauftragt: Firma Wiese und Suhr (Goldbekufer-Semperplatz), Firma Boymann (Hölderlinpark) und Firma Osbahr (Hölderlinsallee). 

Michael Szymczyk erläuterte kurz den auf der historischen Freianlagenplanung der 1920er-Jahre basierenden Entwurf. In diesem Zusammenhang wurden die ersten Rückschnittmaßnahmen im Februar erklärt, die neben der Auslichtung durch Entnahme von wild aufgewachsenen Sämlingen auch den Rückschnitt und die Einkürzung von Hecken- und Strauchpflanzen beinhalteten. Zusätzlich mussten insgesamt drei Birken (zwei im Hölderlinpark und eine in der Hölderlinsallee) gefällt werden. Die Fällungen erfolgten aufgrund einer nicht mehr vorhandenen Verkehrssicherheit, die im Zuge der regelmäßigen Baumkontrollen erkannt worden ist. Die Auslichtung des Wildaufwuchses sowie die Einkürzung der Hecken sollen die ursprüngliche Wegestruktur zwischen den Häusern Novalisweg und Jean-Paul-Weg stärken, sowie den mittigen, achteckigen Platz im Zentrum des Parks nach historischem Vorbild zum Vorschein bringen. Basierend auf den Ergebnissen der Beteiligung im Oktober 2024 und Mai 2025 werden der Gehwegbelag und die Beleuchtung erneuert, neue Sitzbänke installiert und die beiden Spielflächen der Spielplätze durch Klinkermauern neu eingefasst. Außerdem erhalten die Spielbereiche, unterteilt in einen Kleinkinderspielplatz (bis ca. 6 Jahre) und Kinder- und Jugendspielbereich (ab 6 Jahre), neue Spielgeräte sowie Sitzgelegenheiten bzw. Bank-Tisch-Kombinationen. Weiterhin sind Neupflanzungen im Staudengarten und auf der ursprünglichen Querachse zwischen Novalisweg und Jean-Paul-Weg vorgesehen. Im Eingangsbereich des Hölderlinparks auf Höhe der Stammannstraße werden Staudenbeete angelegt, die bestehenden Depotcontainer auf zwei Standorte aufgeteilt und Fahrradbügel installiert. Beginnen werden die Arbeiten im Hölderlinpark am 23. März mit der Baustelleneinrichtung und sollen voraussichtlich Ende August abgeschlossen werden. Ersatz- und Neupflanzungen insbesondere im Staudengarten folgen im Spätherbst. Während der Baumaßnahme sind der Zugang in die Parkanlage sowie der Durchgang zum Hanssensweg geschlossen.

Entlang der Hölderlinsallee entfallen zukünftig Parkstände an der Stammannstraße und im Durchgang auf Höhe der Meerweinstraße, um eine durchgängige Grünverbindung nach historischem Vorbild aus den 1920er-Jahren wiederherzustellen. Als Antwort auf den bestehenden Trampelpfad entsteht eine Wegeführung aus Grand, mit wegebegleitenden Sitzbänken. Auf der Rasenfläche ist außerdem das Einbringen von Frühblühern vorgesehen. Die Bauarbeiten entlang der Hölderlinsallee beginnen Anfang April und dauern bis vrsl. Anfang Mai an.

Der Bauabschnitt Goldbekufer-Semperplatz wird als erster Bauabschnitt vrsl. Ende April fertiggestellt. Seit dem 9. Februar laufen hier die Bauarbeiten. Bisher wurde ein neuer Gehweg mit Klinkereinfassung fertiggestellt und Sitzbänke installiert. Im Bereich des Goldbekufers wurden bestehende Gehwegplatten aufgenommen und neu verlegt. Auf den Rasenflächen des ersten Bauabschnittes ist eine Blühwiese vorgesehen, die im Herbst eingesät wird.  Es folgte ein Rundgang durch den Hölderlinpark und den ersten Bauabschnitt am Semperplatz, dabei erhielten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in die vorbereitenden Gehölzarbeiten und die ersten Bauarbeiten. Während des Rundgangs fand ein angeregter Austausch zwischen den Teilnehmenden und dem Jarreschatz-Team statt. Zum Abschluss gab es bei Snacks und Getränken beim Café Frau Kowolik noch die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen. An dem Baustellengespräch nahmen insgesamt rund 25 Personen teil.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Zwischenbilanz: Unser Jarreschatz

Seit 2020 wird die Jarrestadt als Projekt im Sonderprogramm des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Übergeordnetes Ziel ist die behutsame Sanierung der historischen Gebäudesubstanz und Freiräume zugunsten einer hohen Wohn- und Aufenthaltsqualität im Quartier. Der besondere bauliche und freiräumliche Charakter des Viertels soll dabei bewahrt und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Öffentlichkeitsarbeit und die Wertevermittlung unter der Marke „Jarreschatz“.

Nach nunmehr fünf Jahren Förderlaufzeit waren Bewohner:innen der Jarrestadt, Interessierte und Fachpublikum am 12.11.2025 dazu eingeladen, im Rahmen der Veranstaltung „Unser Jarreschatz – Blick zurück und Blick nach vorne“ gemeinsam Bilanz ziehen. Eingeladen hatte das Bezirksamt Hamburg-Nord in Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, der Behörde für Kultur und Medien / Denkmalschutzamt sowie der BIG Städtebau GmbH zu einer Abendveranstaltung auf Kampnagel. Im Rahmen von Impulsvorträgen und einem Podiumsgespräch mit Expertinnen und Experten aus Stadtplanung, Architektur und Freiraumplanung wurden die bisherigen Entwicklungen der Jarrestadt reflektiert und zukünftige Gestaltungsperspektiven sowie die Übertragbarkeit auf andere vergleichbare Quartiere skizziert.

Nach dem Ankommen der Gäste bei musikalischer Begleitung durch Marco Schmedtje, Gitarrist, startete die Veranstaltung unter Anmoderation durch Sabine Rheinhold, Journalistin und Moderatorin, die zugleich durch den Abend führte. Es folgte eine offizielle Begrüßung durch Jonas Zipf (Kampnagel Kulturfabrik GmbH) mit Kurzvorstellung zu den geplanten Umbauarbeiten auf Kampnagel. Seitens des Bezirksamtes Hamburg-Nord begrüßte Hans-Peter Boltres (Bezirksamt Hamburg-Nord) die Gäste und gab eine kurze Einführung zum Jarrestadt-Projekt. Es folgten vier Kurzstatements durch das Projektteam von Daniela Schmitt und Michael Szymczyk (Bezirksamt Hamburg-Nord), Corinna Nickel (Denkmalschutzamt) und Dr. Joachim Schnitter (BUKEA) zum „Jarreschatz“. Die Projektbeteiligten arbeiteten in ihren Kurzstatements zur Wertevermittlung, denkmalgerechten Sanierung, Gartendenkmalpflege und Freianlagenplanung jeweils die Besonderheiten des Jarrestadt-Projektes heraus. Anschließend ordneten Prof. Dr. Annette Menting, Architekturhistorikerin und -kritikerin, und Steffan Robel, Landschaftsarchitekt und Geschäftsführer von A24 Landschaft, die Stadt- und Baukultur sowie die Freiraumplanung des Quartiers durch ihren Blick von außen auf das Projekt ein. In ihrem Vortrag „Stadtkultur und Baukultur vermitteln, erhalten und behutsam weiterentwickeln“ arbeitete Frau Prof. Dr. Menting die Architekturgeschichte der Jarrestadt mit ihren baukulturellen Besonderheiten heraus. Daraus leitete sie im zweiten Teil ihres Vortrages Gestaltungs- und Handlungsbedarfe für die zukünftige Entwicklung der Jarrestadt ab. Herr Robel schloss in seinem Vortrag „Blick von außen: Freiraum


in der Jarrestadt“ mit einer Stellungnahme zur Freiraumplanung und -gestaltung an. In einem Vergleich von historischer Freianlagenplanung und heutigem Erscheinungsbild der Grünräume arbeitete er die Veränderungen und zeitliche Überformung der öffentlichen Grünanlagen in der Jarrestadt heraus. Anschließend skizzierte Herr Robel Möglichkeiten der klima- und sozialgerechten Grünanlagenplanung anhand von Beispielen aus Skandinavien über den beschlossenen Entwurf für die Sanierung des zentralen Grünzugs der Jarrestadt hinaus. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein moderiertes Podiumsgespräch mit Dr. Anna Joss (Denkmalschutzamt), Cordula Ernsing (Bezirksamt Hamburg-Nord) und Joachim Schreiber (Backsteinexperte) zur Leitfrage „Was braucht die Jarrestadt?“. Mit Bezug auf die Referate und Fragen aus dem Publikum fand ein angeregter Austausch zu den Herausforderungen der denkmalgerechten Sanierung von Gebäuden und Freiräumen sowie der Öffentlichkeitsarbeit und Wertevermittlung statt.

Nach dem offiziellen Veranstaltungsprogramm bestand die Möglichkeit, sich bei einem Gallery-Walk zu dem Förderprogramm, den wesentlichen Projektmeilensteinen und den Sanierungsvorhaben zu informieren und bei Snacks und Getränken in einen weiterführenden Austausch zu gehen. Insgesamt war die Abendveranstaltung mit rund 120 Gästen sehr gut besucht.

Fotos: Bente Stachowske

Baukultur-Dialog #8

Zwischen Tradition und Innovation: Karl Schneider und die Jarrestadt

Am 22.07.2025 fand der achte Baukultur-Dialog zum Thema „Zwischen Tradition und Innovation: Karl Schneider und die Jarrestadt“ in der Epiphanienkirche in der Jarrestadt statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Person Karl Schneider, ein die Jarrestadt prägender Architekt, mit seinen progressiven Entwürfen und Gestaltungsansätzen beleuchtet. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der U-förmigen Blockrandbebauung am Hanssensweg, dem sogenannten Schneider-Block, welcher sich durch klare Linien, strenge Geometrien und seinerzeit moderne Grundrisse auszeichnet. Des Weiteren wurde der Umgang mit historischer Bausubstanz und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Erhaltung und Sanierung am Beispiel eines Einfamilienhauses praxisnah aufgezeigt.

Frau Daniela Schmitt (Projektleiterin Jarrestadt, Bezirksamt Hamburg-Nord) führte das Publikum in das Projekt MEIN JARRESCHATZ ein und präsentierte den aktuellen Stand im Projekt. Anschließend stellte Frau Dr. Monika Isler Binz (Architektin und Architekturhistorikerin, Mitglied der Karl Schneider Gesellschaft e.V.) den Architekten Karl Schneider, seinen Werdegang, seinen Architekturansatz und seine Handschrift in der Jarrestadt vor. Ergänzend skizzierte Herr Gerald Kappelmann (Architekt acollage.architektur urbanistik, Mitglied der Karl Schneider Gesellschaft e.V.) die Herausforderungen zwischen Erhalt und Modernisierung bei praxisnahen Einblicken aus der umfassenden Sanierung eines von Karl Schneider entworfenen Einfamilienhauses am Bahrenfelder Markplatz.

Die anschließende offene Podiumsdiskussion, geleitet von Herrn Dr. Sascha Anders (Abteilungsleiter Stadterneuerung und Integrierte Stadtteilentwicklung, Bezirksamt Hamburg-Nord) befasste sich unter anderem mit der Anwendbarkeit und Übertragbarkeit der Planungsansätze von Karl Schneider auf aktuelle Herausforderungen bei der Erhaltung und der Sanierung historischer Bausubstanz. Des Weiteren tauschten sich das Publikum und die Referent:innen in einem angeregten Gespräch über die baulichen Details der Bestandssanierung des vorgestellten von Karl Schneider entworfenen Einfamilienhauses aus. Bei Getränken und Snacks fand im Anschluss ein reger, weiterführender Austausch statt. An dem Baukultur Dialog nahmen insgesamt rund 50 Personen teil.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Tag der Städtebau-förderung 2025

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags zur Städtebauförderung stand der Jarreschatz Infotreff am Samstag, den 17. Mai 2025 von 14:00 bis 17:00 Uhr, interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

Im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung stand die Ertüchtigung des zentralen Grünzugs, der von Nord nach Süd durch das Quartier verläuft und als Gartendenkmal geschützt ist. Bei Snacks und Getränken informierte das Jarrestadt-Team über den aktuellen Stand im Projekt, die finalisierte Freiraumplanung sowie die bevorstehende Baumaßnahme. Darüber hinaus visualisierten mehrere Informationstafeln und -plakate den finalen Entwurf für die Aufwertung des Grünzugs und wesentliche Meilensteine im Projekt. Das Highlight des Tages bildete ein geführter Rundgang zwischen 15:00 und 16:00 Uhr durch die Jarrestadt. Im Rahmen dessen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die historische Genese des Quartiers und die geplante Ertüchtigung des zentralen Grünzugs.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Baukultur-Dialog #7

Otto Linne als Reformer – 100 Jahre Grün- und Freiräume zwischen Erhalt und Weiterentwicklung

Am 19.11.2024 fand der siebte Baukultur-Dialog in der Epiphanienkirche in der Jarrestadt statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Thema „Otto Linne als Reformer – 100 Jahre Grün- und Freiräume zwischen Erhalt und Weiterentwicklung“ behandelt und das Wirken des ehemaligen Gartenbaudirektors in der Jarrestadt und in der Umgebung näher beleuchtet.
Frau Daniela Schmitt (Projektleiterin Jarrestadt, Bezirksamt Hamburg-Nord) führte das Publikum in das Projekt MEIN JARRESCHATZ ein und präsentierte den bisherigen Projektverlauf. Anschließend erläuterte Herr Heino Grunert (ehemals BUKEA, Gartenhistoriker und Autor) die unter Otto Linne entwickelten Ansätze zur Konzipierung von Grün- und Freiräumen, die auch über die Jarrestadt hinaus Anwendung fanden. Ergänzend ordnete Herr Wolfgang Wette (Wette + Küneke GbR) das methodische Vorgehen bei der Entwicklung von Gartendenkmalen – von damals bis heute – anhand von Beispielprojekten ein.
Die anschließende offene Podiumsdiskussion, geleitet von Herrn Hans-Peter Boltres (Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirksamt Hamburg-Nord), befasste sich unter anderem mit der Anwendbarkeit und Übertragbarkeit der Planungsansätze von Otto Linne auf die heutige Freiraumplanung. Des Weiteren tauschten sich das Publikum und die Referent:innen in einem angeregten Gespräch zum Umgang mit historischen Spuren aus, insbesondere im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Grünzugs in der Jarrestadt. Bei Getränken und Snacks fand im Anschluss ein reger, weiterführender Austausch statt.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Baukultur-Dialog #6

Fritz Schumacher als Reformer städtebauliche Qualität über Generationen

Am 28.05.2024 fand der sechste Baukultur-Dialog in der Epiphanienkirche in der Jarrestadt statt. In Kooperation mit der Fritz Schumacher Gesellschaft e.V. wurde ein Programm zum Thema „Fritz Schumacher als Reformer – städtebauliche Qualität über Generationen“ erarbeitet, das das Wirken des ehemaligen Oberbaudirektors in der Jarrestadt und die Einordnung in die Reformsiedlungen der 1920er-Jahre beleuchtet.

Frau Daniela Schmitt (Projektleiterin Jarrestadt, Bezirksamt Hamburg-Nord) führte das Publikum in das Projekt MEIN JARRESCHATZ ein und präsentierte den bisherigen Projektverlauf. Anschließend erläuterte Herr Prof. Dr. Dirk Schubert (ehemals HafenCity Universität Hamburg) die unter Fritz Schumacher implementierten innovativen Planungsprozesse und Qualitäten, die auch über Schumachers Wirken in der Jarrestadt hinaus Anwendung fanden. Ergänzend ordnete Frau Prof. Katja Annika Pahl (Hochschule Bremen und Vorsitzende der Fritz-Schumacher-Gesellschaft e.V.) das Planen und Entwerfen unter Fritz Schumacher von damals bis heute ein und zeigte die Anwendbarkeit des modellhaften Bauens in der Jarrestadt auf.

Die anschließende offene Podiumsdiskussion, geleitet durch Herrn Hans-Peter Boltres (Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirksamt Hamburg-Nord), befasste sich u.a. mit der Anwendbarkeit und Übertragbarkeit der Planungsansätze von Fritz Schumacher auf die heutige Planung. Des Weiteren tauschten sich das Publikum und die Referent:innen in einem angeregten Gespräch zu den geänderten Ansprüchen an den Wohnungsbau seit den 1920er-Jahren und die Unterschiede und Kontinuitäten zu heute aus. Bei Getränken und Snacks fand im Anschluss ein reger weiterführender Austausch statt.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Tag der Städtebau-förderung 2024

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags zur Städtebauförderung öffnete der Jarreschatz Infotreff am Samstag, 04. Mai 2024 seine Türen für interessierte Besucher:innen.

Der Tag der Städtebauförderung gab Interessierten die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und mit dem Team des Jarreschatz Infotreffs in den Austausch zu gehen. Im Rahmen des Aktionstags wurden erste Wünsche und Ideen für die gestalterische Aufwertung des Grünzuges abgefragt. Hierdurch sollen erste Handlungsschwerpunkte und Nutzungsbedarfe für den Grünzug identifiziert werden.

Fotos: BIG Städtebau GmbH

Aktionstag 13.05.2023

– Tag der Städtebauförderung  & Hamburger Architektursommer –

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags zur Städtebauförderung öffnete der Jarreschatz Infotreff am Samstag, 13. Mai 2023 seine Türen für interessierte Besucher:innen. Gleichzeitig präsentierte sich das Jarrestadt-Projekt damit am Hamburger Architektursommer, der dieses Jahr zum Thema „Zwischen Ökologie und Baukunst“ stattfindet. Als fast 100 Jahre alte Wohnsiedlung ist die Jarrestadt ein ideales Beispiel für das Zusammenspiel von Städtebau und Freiraum, den Erhalt bauhistorischer Werte und damit auch grauer Energie.

Rund 25 Interessierte nahmen teil am Rundgang durch die Jarrestadt, angeführt durch Jasmin Castro Frenzel und Daniela Schmitt vom Bezirksamt Hamburg-Nord, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung. Dabei ging es um die Entwicklungsgeschichte der Jarrestadt, baukulturelle Besonderheiten sowie aktuelle Erkenntnisse aus dem Jarreschatz-Projekt. Im Anschluss gab es die Möglichkeit für Gespräche bei Snacks und Getränken.